Zur Geologie im oberen Abschnitt der Quebrada del Toro und am SW-Rande der Salinas Grandes de Jujuy, unter besonderer Berücksichtigung der Poncoviscana Formation/Argentinien
In zwei Gebieten der argentinische Anden (oberer Abschnitt der Quebrada del Toro und SW-Rand der Salinas Grandes de Jujuy) wurde eine regional-geologische Aufnahme im Maßstab 1:50.000 durchgeführt. Beide Gebiete liegen ca. 40 km voneinander entfernt.- Die geologische Abfolge, eine unvollstandige Ges...
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Detalles Bibliográficos
- Autor principal:
- Formato:
- Tesis Libro
- Lenguaje:
- español
- Publicado:
-
Clausthal
Technischen Universität, Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät
1984
- Colección:
- Literaturverzeichnis: p.133-140
Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Naturwissenschaften. - Materias:
- Etiquetas:
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| Sumario: | In zwei Gebieten der argentinische Anden (oberer Abschnitt der Quebrada del Toro und SW-Rand der Salinas Grandes de Jujuy) wurde eine regional-geologische Aufnahme im Maßstab 1:50.000 durchgeführt. Beide Gebiete liegen ca. 40 km voneinander entfernt.- Die geologische Abfolge, eine unvollstandige Gesteinsserie vom Jungpräkambrium bis Quartär, ist in den Kartiergebieten etwa gleich. Die ältesten Schichten bilden die Jungpräkambrium-Kambrium Grauwacken und Pelite der Puncoviscana-Formation. In diese Schichten intrudierten im Mittelkambrium der Tastil Batholith, der eine unterschiedlich ausgeprägte thermische Aureole verursachte. Während des Oberkambriums wurden die roten bis violetten Quarzite und Sandsteine der Meson Gruppe eingelagert. Das Ordovizium in den untersuchten Gebieten liegt konkodant auf den kambrischen Quarziten. Es habdelt sich hierbei um fossilführende sandige Siltsteine und kalke. Gangartige Magmatite (Dazitporphyr), die mit der "Faja Eruptiva de la Puna Oriental" korrelierbar sind, wurden ins Devoneingestuft. In der Kreide fand die Sedimentation der Salta Gruppe statt, überwiegend rote konglomeratische Sandsteine (= Pirgua Untergruppe). Das Miozän wird durch dazitische und phänoandesitische Gangschwärme im nördlichen Teil der Quebrada del Toro vertreten. Ergüsse kleiner Lavadecken fanden im Quartär statt, obenso die Sedimentation von Schuttfächern, Salzkrusten und Dünen.- Neben der regional-geologischen Aufnahme wurde die Puncoviscana-Formation sedimentologisch und tektonisch untersucht. Die Puncoviscana-Formation bestent aus ca. 2000 Meter mächtigen rhythmischen Abfolgen psammitischer und pelitischer Gesteine. In diesen sind die Sedimentstrukturen besonders gut ausgebildet. es treten häufig "flute-, load- und groove casts" an der Bankunterseite, "convolute bedding" in feinkörnigen Bereichen auf. Slumping-Strukturen sind auch häufig vertreten. Gradierte Schchtung kommt selten vor. Der Sedimenttransport im Gebiet der Quebrada del Toro erfolgte von ENE nach WSW, am SW-Rand der Salinas Grandes von Norden nach Süden. Aufgrund der Faziesanalyse kann gefolgert werden, daß im Osten die Sedimente auf submarinen Fächern und im Westen auf einer Ebene unter größerer Wasserbedeckung zur Ablagerung kamen.- Als Liefergebiet wird nach vorläfiger Analyse ein kontinentales Hinterland im Osten angenommen. Dort müssen überwiegend Sedimente und untergeordnet granitische und metamorphe Gesteine erodiert worden sein.- Aus sedimentologischen Beobachtungen muß man folgern, daß der Sedimenttransport durch Suspensionsströme (Turbidite) erfolgte.- Die Sedimente der Puncoviscana-Formation sind gefaltet. In Abhängigkeit von der Lithologie wurden vor allem Chevronfalten und offene Biegefalten gebildet, deren Faltenachsen Nordbis NNW streichen. Nur am Salinas Grandes Lineament sind die Faltenachsen NE-SW, ungefähr parallel zum Salinas Grandes Lineament orientiert, was als Schkeppung gedeutet werden muß. Ein wichtiges tektonisches Gefüge bildet die Schieferung. Es handelt sich um eine ca. 40º streichende Transversalschieferung, welche die Rotation der Faltenachsen am Salinas Grandes Lineament nicht mitgemacht hatte, so daß sie einer jüngeren Deformation zugeordnet werden muß.- In Norden sind Teilbereiche des Salinas Grandes Linaementes und im Süden Teilbereiche des Toro Lienamentes in der Fotolineationskarte erfaßt worden. Auf dem zuletzt genannen Lineament sowie auf Lineationen gleicher Richtung befinden sich mehrere Vulkane im Arbeitsgebiet und der näheren Umgebung.- |
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| Descripción Física: | /150/ p. il., 20,5 cm. |